Wissenswertes

Auch wenn erleben besser ist als lesen: ein paar Informationen.

 

Holz und Handwerk.

Teakholz steht im Mittelpunkt der balinesischen Kunst des Holzschnitzens. Seine wichtigsten Eigenschaften sind:

  • resistent gegen Schädlinge, Pilze und Krankheiten
  • sehr öl- und harzhaltig und damit selbstpflegend
  • sehr dichtes, festes Holz – vergleichbar mit Eichenholz
  • säurefest und schwer entflammbar
  • widerstandsfähig gegen Sonne, Regen, Schnee und Frost
  • sehr lange Lebensdauer von über 100 Jahren.

 

Der Teakbaum liefert also ein sehr wertvolles Holz und zählt zu den wichtigsten Exporthölzern nicht nur Balis, sondern des ganzen südostasiatischen Raumes. Nach dem Schlagen muss das Holz ca. 2 Jahre gelagert werden, da es nicht sofort bearbeitet werden kann. Würde man das Holz unmittelbar zu Möbeln verarbeiten, würden diese schnell rissig werden oder sogar platzen. Der Trocknungsprozess hat also eine grosse Bedeutung für die spätere Qualität der Möbel!

 

Was viele fasziniert, ist der schwarze Schimmer des Holzes. Dieser wird aber von Schreinern, Tischlern und Holzschnitzern selbst erzeugt. Und zwar so: Sobald die Hölzer getrocknet sind, werden sie mit einer feinen Schicht bestrichen, die aus mit Fett angereichertem Russ besteht. Nach einigen Wochen ist diese Schicht in das Holz eingedrungen – und verleiht dem Teakholz seine charakteristische Tönung. Das «tönt» so einfach, ist aber ein Verfahren, das viel Know-how und noch mehr Erfahrung erfordert.

 

Heute gibt es auf Bali übrigens viele Nationalparks, in denen das Schlagen von Bäumen strikt verboten ist. Die Balinesen haben ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür entwickelt, dass das Abholzen ihres Regenwaldes ihre Zukunft zerstört. Die Ausfuhr von Möbeln aus Bali unterliegt mittlerweile strengen Gesetzen und ist nur noch mit entsprechenden Zertifikaten möglich, die beweisen, dass das Holz aus einer zugelassenen Plantage stammt und es sich nicht etwa um illegales Raubholz handelt. Natürlich haben alle Möbel von Bali Chic die entsprechenden Zertifikate!

 

Ein Wort zur Bedeutung unserer Holzfiguren.

 

Buddha

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem.

 

Der Lachende Buddha

Die Statue des Lachenden Buddha befindet sich in chinesischen Klöstern in der Halle der vier Himmelskönige. Dort wird er, zumeist von einer Kinderschar umgeben, oft mit dickem nacktem Bauch, gerunzelter Stirn und mit breitem Lachen in sitzender Körperhaltung (das rechte Bein aufgestellt) dargestellt. Diese Figur verkörpert einige chinesische Lebensideale. Der dicke Wanst ist ein Symbol für Reichtum. Das Lachen und die lockere Sitzhaltung symbolisiert Gelassenheit und Zufriedenheit mit sich und der Welt. Die die Statue umgebenden Kinder weisen auf eine der chinesischen Haupttugenden hin: Kinderliebe.

 

Elefant

Der majestätische Elefant ist ein beliebtes Symbol für Weisheit, Kraft und Klugheit. In Afrika wird der Elefant als Sinnbild von Glück und einem langen Leben verehrt: Denn Elefanten können bis zu 80 Jahre und älter werden. In China verkörpert der Elefant Scharfsinn, Energie und Souveränität.

 

Die drei Affen

Der Spruch „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ stammt ursprünglich aus Japan und wird dort als mizaru, kikazaru, iwazaru (見ざる、聞かざる、言わざる) ausgedrückt. Es handelt sich einer gängigen Erklärung zufolge um die Paraphrase einer Erläuterung Konfuzius zum Wesen der «Sittlichkeit»: 非禮勿視,非禮勿聽,非禮勿言,非禮勿動

«Was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf schaue nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf höre nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, davon rede nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, das tue nicht.»

 

Bali. Reisen, leben und erleben.

Bali besuchen, heisst, die die Faszination einer Jahrtausende alten Kultur zu erleben!

Einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Indonesiens befinden sich auf Bali. Zu diesen zählen die zahlreichen Tempelanlagen, beispielsweise Pura Besakih oder Tanah Lot. Nicht umsonst wird Bali «Insel der Tausend Tempel» genannt! Dass Bali auch landschaftlich viel zu bieten hat, merkt man spätestens, wenn man an den malerischen Stränden relaxt – oder die imposanten Vulkane Batur oder Agung besucht; traumhafte Kulissen bieten aber auch die zahlreichen Wasserfälle oder der See Bratan. Vor der Küste Balis gibt es ausgedehnte Korallenriffe; nach Meinung einer von Forbes Traveller 2007 organisierten Runde von Tauchexperten zählt Bali weltweit zu den zehn besten Tauchgebieten. Unbedingt einen Besuch wert ist der kleine Künstlerort Ubud, in dem besonders Malerei und Textilkunst gepflegt werden, aber auch traditionelle Holzschnitzarbeiten. Hauptstadt der Insel ist übrigens Denpasar im Süden, zu der auch der traditionelle Badeort Sanur und die Schildkröteninsel Serangan gehören. Und ansonsten gilt: entspannen, die Spezialitäten der balinesischen Küche geniessen, surfen, raften, Velotouren unternehmen … oder einfach: Leben, wie es Euch gefällt.